Jeder HR-Verantwortliche eines Alpenhotels kennt die Zahl auswendig: 1.500–2.500 € pro Saisonvermittlung, gezahlt an eine Agentur, bevor die Arbeitskraft auch nur eine einzige Schicht auf der Fläche gemacht hat. Weniger offensichtlich ist, wohin dieses Geld tatsächlich fließt — und was es Ihnen nicht kauft.
Wir haben die Rechnung von der anderen Seite des Tisches aus gemacht, damals, als wir selbst Saisonarbeiter in Lech, St. Anton und Obergurgl waren. Hier ist, was eine Einstellung tatsächlich kostet, im Detail.
1. Was die Agenturgebühr Ihnen kauft
Eine pauschale Gebühr von 1.500–2.500 € deckt in der Regel ab: eine Shortlist aus einer Datenbank, die die Agentur kontrolliert, einen weitergeleiteten Lebenslauf mit minimaler Prüfung — und, sobald der Vertrag unterschrieben ist, nichts mehr. Die Agentur wurde bezahlt; ob die Einstellung die Saison übersteht, ist danach nicht mehr ihr Problem.
2. Was sie Ihnen nicht kauft
- Keine Beziehung vor der Anreise. Sie treffen die Person zum ersten Mal beim Check-in.
- Keine Überprüfung der Unterkunft. Wenn das Zimmer nicht dem Versprochenen entspricht, fällt das erst am ersten Tag auf — nicht vorher.
- Keine Rückerstattung bei vorzeitigem Ausscheiden. Eine Arbeitskraft, die in der dritten Woche kündigt, hat bereits die Agenturgebühr gekostet, plus die Kosten einer Notbesetzung während der Hochsaison.
3. Die Plattform-Alternative im Detail
- Vermittlungsgebühr — Agentur: 1.500–2.500 €. SeasonHop (Pilot): 0 €.
- Direkter Kontakt vor der Einstellung — Agentur: nein. SeasonHop: ja, über Direct Chat.
- Unterkunft vor der Bewerbung sichtbar — Agentur: selten. SeasonHop: verifizierte Zimmerfotos.
- Gruppen-/Team-Einstellung — Agentur: jede Saison neu aufgebaut. SeasonHop: Squad-Bewerbungen.
- Bewerberpool — Agentur: eigene Datenbank. SeasonHop: Arbeiter aus über 90 Ländern, die aktiv eine Saison im DACH-/Alpenraum suchen.
4. Warum kostenlos, gerade jetzt
SeasonHop fährt kein verlustreiches Lockangebot mit Kleingedrucktem. Es ist ein Pilot: Wir verlangen aktuell keine Gebühr von Hotels für Vermittlungen, während wir die Plattform gemeinsam mit den Hotels und Arbeitern entwickeln, die sie tatsächlich nutzen. Das ist kein dauerhaftes Versprechen — sondern ein ehrliches für den aktuellen Stand des Produkts.
Rechnen Sie es für Ihre eigene Saison durch
Zehn Vermittlungen pro Jahr zu Agenturpreisen sind 15.000–25.000 €, bevor auch nur eine Schicht gearbeitet wurde. Rechnen Sie dieselbe Saison über eine Plattform durch, die von Leuten gebaut wurde, die den Job selbst gemacht haben, und sehen Sie, wie groß der Unterschied wirklich ist.
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